Ich versuche diese Sache hier nun schon eine Weile und leider scheint es nicht gut anzukommen. Die Rückmeldungen sind gleich null, daher werde ich, ganz nach dem Motto “Schuster bleib bei deinen Leisten”, dieses und die damit verbundenen Projekte stilllegen.

 

 

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Ich bin Hulk

Irgendwo tief in mir lebt ein kleiner Hulk. Und dieser kleine Hulk lässt und lässt mich einfach nicht die Flinte ins Korn werfen.

So oft hab ich mir schon gedacht, “ach was, ich lass es jetzt bleiben, ich hau’ alles hin und leb’ halt jetzt mit ……. (Unangenehme Angelegenheit einsetzen)”. Und nie hab ich es dann gemacht – also, das alles hin schmeißen.

Mein größtes Thema, bei dem ich so oft hin und her hadere ist zB meine Figur. Ich bin übergewichtig, seit dem Volksschulalter. Richtig schlimm wurde es dann später im Gymnasium. Mit 15 hab ich es dann das erste mal geschafft, das Ruder herum zu reißen, wie man so schön sagt und hab durch konsequentes “FdH” 20 kg abgenommen. Das konnte ich dann auch ca. 2 Jahre halten, dann ging es wieder rauf (plus 10 – also insgesamt 30 wieder drauf). Und so ging es immer wieder und wieder und wieder. Und so oft hab ich mir gedacht, wenn ich wieder demotiviert war, “Ach ist doch egal, dann bist eben fett!”, trotzdem irgendwas in mir, irgendein Teil WILL es nicht sein lassen. Weil es eben nicht egal ist. Und dabei geht es mir nicht um irgendwelche anderen, um dumme Proleten, die glauben, sie müssen das Aussehen anderer kommentieren. Nein, dabei geht es um MICH. Ich will einfach nicht dick sein. Ich hab keine Lust drauf. Und ich will es selbst schaffen!

Diese Stimme, die mir immer sagt “Ageh, es wird schon wieder.” kenne ich aus vielen Situationen, nicht nur von meinem ewigen Kampf mit meinem Körper. Ich kenne sie aus Situationen, in denen ich nicht mehr wusste, wie ich die nächste Rechnung bezahlen soll, weil mir als (damals noch) alleinerziehende, berufstätige Frau Beihilfen gestrichen wurden. Ich kenne sie aus Situationen mit meinem autistischen Sohn, in denen wir uns einfach gegenseitig nicht verstehen konnten und ich ihn am liebsten gegen die Wand geklatscht hätte, weil mit ihm einfach ALLES tausendmal komplizierter ist, als mit anderen Kindern. Ich kenne sie aus dem Beruf, von Tagen an denen ich der Chefin ihr Zeug vor die Füße werfen wollte und schreien: “Mach selbst, ich geh heim und leg mich hin!”

Und trotzdem mach ich es nie, ich klatsch den Sohn nicht an die Wand, ich hör nicht auf, an meiner Figur zu arbeiten, ich werfe der Chefin ihre Sachen nicht vor die Füße. Ich reg mich zwar auf – und zwar unheimlich – aber dann sagt die Stimme in mir immer “Jo, jetzt reg dich ab, es wird schon irgendwie weiter gehen.”

Ich bin stark!

Ich halte so richtig viel aus!

Ich glaube immer nur, ich bin schwach. Wenn ich einmal ernsthaft drüber nachdenke, fällt auf, dass ich sehr viel schaffe, wenn ich es will. Und ich bin auch gewillt zu kämpfen, eben wie Hulk.

Und es ist wirklich egal – und zwar egal, was irgendwelche anderen sagen. Es ist egal, ob sie sagen, mein Kind ist nur verwöhnt und ich bin inkonsequent, es ist egal, ob die Chefin meckert oder nicht und es ist mir egal, dass andere sich ihren Körper zurecht schnippeln lassen und den “easy way” gehen. Ich bin stark, ich bin Hulk und ich schaffe das alles! Ich brauche keinen “easy way” und ich muss nicht cheaten. Ich komme mit meinem Kind klar (auf meine Art), ich mache beruflich noch meinen Weg (nachdem ich ihn gefunden hab :D) und ich werde genau so aussehen, wie ich es mir wünsche!

Weil ich es will!

 

 

Detox reloaded Tag 2/7

Genial, genial, genial – der zweite Durchgang fällt mir viel leichter als der erste :). Ich hab ein paar mehr Rezepte, die sind einfach der HAMMER, gestern gab es Chicken Nuggets, heute Lachs und einen Zitronenkuchen.

Ich war auch beim Sport gestern – 70 Minuten Aerobic – war super, hab extrem geschwitzt, aber kam mir kein bisschen schwächer vor, als sonst auch.

Heute früh hab ich mich auf die Waage gewagt 🙂 – 3 kg sind weg *yeah*. Ich gebe zu, aktuell kann ich mein Spiegelbild mal wieder überhaupt nicht ertragen. Dass ich jetzt schon insgesamt 18 kg leichter bin und regelmäßig Sport mache, sehe ich momentan einfach nicht. Aber ich hoffe mal, das ist nur meine verzerrte Wahrnehmung. Vielleicht sollte ich mal wieder ein paar Bilder vergleichen – das hilft immer ungemein.

Ansonsten seh ich mich halt einfach nicht an und mach so weiter :).

Bis morgen 🙂

Detox reloaded Tag 1/7

Ein Tag ist schon wieder geschafft – jetzt, da ich weiß, wie der Hase läuft, habe ich das Gefühl, es geht einfacher :).

Ich habe gestern zum Frühstück Joghurt mit Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Chiasamen und Kürbiskernen gegessen – die Chia und Kürbiskerne waren leider nicht erlaubt, aber gut, das werd ich überleben und jetzt weiß ich es ja.

Mittag gab es dann “Kaiserschmarrn”, der eher aussah wie ein Bröselhaufen, aber sehr lecker schmeckte (geriebene Mandeln, Lupinenmehl, Eier, Joghurt und ein bisschen Wasser, Vanille).

Am Nachmittag hab ich 2 hartgekochte Eier verdrückt und am Abend gab es einfach nur Lachs – den mag ich sooo gerne, der kann ungewürzt ohne alles sein :D.

Obwohl ich in der  Stabie-Phase gerne mal ein Bierchen getrunken habe und Angst hatte, dass mir das schwer fallen wird, auf das Sommerabend-Feierabend-Genuss-Laune-Bierchen zu verzichten, war es total einfach. Es kommt mir vor, als hätte mein Hirn einen Schalter, den ich nur umzuklappen brauche von “gönn dir” auf “Fasten” :).

Mein Highlight gestern war allerdings die Radtour, die ich am späten Nachmittag noch angerissen habe – 13 km mit 170 Höhenmetern, durchschnittlich ca. 16 km/h und es hat richtig SPASS gemacht! Und die “Mugerl”, die ich eigentlich ein bissl gefürchtet hab, waren gar nicht mehr so schlimm.

Es geht also sogar weiße Woche und Sport – ich bin begeistert. Darum hau ich mich auch heute gleich wieder in einen USI-Kurs :).

1.5 Tage sind schon wieder geschafft – dann gibt’s Gemüse und Obst – das ist doch ein Kinderspiel.

Detox reloaded

Ja, ich starte nochmal 😀 – habe mich endlich dazu durch gerungen. Nachdem mein Es(s)permiment nicht von langer Dauer war, dachte ich, ich reiß nochmal die 28 Tage runter :).

Da ich (dank einer neuen Whatsapp-Gruppe) ja mittlerweile über noch mehr Rezepte verfüge, denke ich, dass ich es locker schaffen werde. Und was sind schon 28 Tage??? NIX. Die 7 ersten müssen schnell vergehen, dann ist es im Prinzip schon geschafft. Mein Plan/meine Hoffnung ist, dass diesmal auch wieder gute 10 kg weggehen und ich damit dann schon super viel runter hab dieses Jahr. Dann werde ich mich den Rest des Jahres der Stabilisierung und dem langsamen Gewichtsverlust widmen (dass ich das kann, seh’ ich ja mittlerweile recht gut).

Für mich ist es super, mega wichtig, dass ich bis zum Anfang nächsten Jahres fit bin. Einerseits weil mir das halt gefällt (nicht dünn, sondern sportlich!), andererseits habe ich einen Plan, wie ich mich weiterentwickeln möchte. Und dafür ist es wichtig, dass ich körperlich fit und gesund bin.

Ich sagte ja, ich brauche nur ein Ziel – und das habe ich jetzt!

 

Darum – auf geht’s in die Runde zwei!

Auf ein besseres, gesünderes Leben!

Auch Bärchen haben Seelenmist

Das Bärchen hatte ein ganz mieses erstes Schuljahr.

Ich habe versucht, ein schöneres Wort zu finden, habe nochmal drüber nachgedacht, ob es wirklich so schlimm war, aber man kann es nicht beschönigen – das erste Schuljahr meines Juniors war genau so – MIES!

Ich möchte gar nicht mehr groß berichten, was daran so schlecht war, ich habe mich oft und genug dazu geäußert, darüber aufgeregt und so weiter. Ich möchte es nicht mehr!

Zum Glück wurde eine sehr gute Lösung für meinen Sohn gefunden. Auf Grund der aktuellen politischen Situation ist es zwar ein ständiges Hoffen und Bangen, ob die Klasse so weiter geführt werden kann, aber für das nächste Schuljahr können wir zumindest optimistisch sein.

Vorgestern war dem Bärchen langweilig – auch das kommt vor bei ihm, gar nicht zu selten. Und nach längerem Hin und Her sind wir darauf gekommen, sein Kinderzimmer mal wieder auszumisten. Das letzte mal ist immerhin schon wieder fast ein Jahr her und mein Sohnemann hat(te) ja immer schon eher den Hang dazu, Zeug aufzuheben, das man eigentlich nicht mehr braucht.

Im Zuge der Mist-Aktion stießen wir auf die Schulsachen der 1. Klasse. Grimmig blickte ich auf die Bücher und Hefte, vor allem auf das Eltern-Heft. “Bäh, de blede Mimi, die mag ich gar nicht mehr sehen!” kommentierte mein Sohn die Entdeckung seines Lesebuchs. Ich gebe zu, Mimi die Lesemaus zählt auch nicht unbedingt zu meinen Lieblingen. “Hm, die brauchen wir eigentlich auch gar nicht mehr!” sagte ich und nahm das ungeliebte Buch zur Hand. “Wart mal einen Moment, bitte!” forderte ich meinen Sohn auf, legte die verhasste Mimi zur Seite und holte mir Rat vom Bert (mein Lebensgefährte; das Bärchen nennt ihn Bert und ich werde hier diesen Namen beibehalten, muss ja nicht gleich jede/r wissen, wie er wirklich heißt). “Sag mal, braucht man die Schulsachen aus der 1. Klasse Volksschule noch irgendwann oder kann man die wegwerfen.” fragte ich den Bert, der gerade mit der Reparatur seines Drahtesels beschäftigt war. “Na, spätestens mit 18 schmeißt er die sowieso weg.” war die Antwort, die ich erhofft hatte. “Sehr gut!” war die Antwort und schon teilte ich meinem Bärchen mit, dass ich eine super Idee hatte.

Kurze Zeit später standen mein Sohn und ich beim Altpapiercontainer und boten den Nachbarn mit Sicherheit einen interessanten Anblick. Jeder von uns hielt Bücher und Hefte in der Hand und bevor wir sie in großen Bogen in den Container verfrachteten, ließen wir unsere aufgestaute Wut aus dem letzten Jahr entweichen. Ich hatte das Gefühl, dass das meinem Junior richtig gut tat, dass er einfach sagen konnte, schreien konnte, was ihn letztes Jahr genervt hat:

  • die Lehrerinnen haben ihm immer versprochen, er dürfe zu seinen Freunden in die Klasse zurück, aber das durfte er nie
  • er wurde einfach ins Krankenhaus abgeschoben und bemühte sich gar nicht, ihn wieder zu integrieren
  • er war ein Versuchskaninchen für die Ärzte
  • er durfte sich nirgends Willkommen fühlen, man hat ihn einfach immer nur von A nach B nach C “abgeschoben”.

Jetzt könnte man sagen “na zum Glück ist es ja jetzt nicht mehr so” – ja, dem stimme ich zu. Trotzdem hinterlassen diese Dinge Spuren, warum sollte es also an meinem Sohn so spurlos vorbeigegangen sein. Denken die Menschen, dass er das nicht mitbekommen hat, dass man ihn nirgends wollte? Denken die Menschen, dass er das einfach vergisst, nur weil er jetzt in eine andere Schule geht und in eine andere Klasse? Es ist wirklich verwunderlich, dass er auch jetzt noch Tage/Phasen hat, an denen er einfach verweigert, sich nicht motivieren kann???

Ich weiß nicht, ob es ein Wunder bewirkt hat, dass das Bärchen sich von den “Altlasten” befreien konnte, aber ich bin auf jeden Fall sicher, dass es ihm nicht geschadet hat. Vielleicht hilft es ihm, dass die alten Sachen aus der Schule, wo man ihn nicht wollte, wo er immer nur ein Störfaktor, ein Problem war, jetzt weg sind. Vielleicht ist er auch einfach nur froh, dass die Lesemaus Mimi, die er nicht ausstehen kann, nicht mehr in seinem Kasten wohnt und er jetzt mehr Platz für wichtige Dinge hat. Ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass es ihm in dem Moment, als wir vorm Container standen und schimpften und lachten gut getan hat – und das ist doch das Wichtigste!

Mein Ess-periment

Ich versuche ja immer, soweit es sich einrichten lässt, Unvermeidliches mit Nützlichem zu verbinden, beziehungsweise aus unangenehmen Situationen, das beste herauszuholen. Aktuell befinde ich mich in einer unangenehmen Situation – ich habe eine Pollenallergie, um genau zu sein eine Birken-Allergie. Dank genau dieser verfüge ich seit ca. zwei Tagen weder über Geschmacks- noch über Geruchssinn. Jede(r), der/die schon mal starken Schnupfen hatte, kann nachvollziehen, wie suboptimal dies ist.

Zusätzlich dazu hatte ich aktuell ein kleines Motivationstief bezüglich meiner Ernährung. Ich habe es super gut im Griff, die 15 kg, die ich abgenommen habe zu halten. Aber eigentlich möchte ich noch mehr abnehmen. Der innere Schweinehund oder wer auch immer, flüstert mir aber ständig zu: “Ach komm, das EINE Stück Schokolade….das ist jetzt gar nicht soooo schlimm und es schmeckt auch so gut.” Und da sind wir jetzt beim springenden Punkt – es SCHMECKT gut. Ich möchte halt einfach, dass meine Lebensmittel Geschmack haben. Ich bin ein Mensch, der gerne genießt.

Als ich heute morgen aufwachte, war meine Nase mal wieder vollkommen zu, mein Hals trocken und tat weh. Ich erhob mich missmutig, trank einen Schluck von meinem Acti und dachte “da hätte ich jetzt auch farbiges Wasser trinken können” – es schmeckte einfach nach NICHTS. Und da kam mir eine Idee – meine größte Hürde, mein schlimmster Gegner – der GESCHMACK ist vorübergehend ausgeschaltet.

Auch wenn es mich im Grunde nervt, dass ich nix schmecke, kann ich das ja optimal nutzen, um nochmal eine MAXIMALE abspeck-Phase zu starten. Solange ich nichts schmecke, ist es für mich also “nur” wichtig, meinen Körper mit allem zu versorgen, was er braucht und meine Bewegung, so gut ich kann, beizubehalten.

Mein Plan ist es, mein Experiment genau zu dokumentieren – erstens weil ich das gerne mache, zweitens weil ich auf die eine oder andere Art so auch andere inspirieren kann. Ich habe noch keine genauen Ideen, wie lange ich das machen werde – aber auf jeden Fall mal, solange ich nix schmecke :). Was hab ich denn zu verlieren? Gewicht – ja super, dann nix wie los!

Ich bin gespannt, was aus meine Experiment wird und voll motiviert (na bitte, geht doch) – also auf in den Kampf!

Impressions of my “green” days

Weil ich ja im letzten Blogpost so gejammert hab, und weil es mir auch am selben Tag schon wieder besser ging, und WEIL die grünen Tage in Wahrheit echt ned so schlimm sind, wie es mir oft vorkommt, zeige ich euch mal, was ich an den grünen Tagen so esse (hauptsächlich gibt’s Frühstück-Bilder, aber die sehen dafür auch super aus *g*).

Also zuerst trumpfe ich mal mit meinem Müsli auf. In der Whatsapp Gruppe wurde ein tolles Rezept geteilt, wie man selbst eine leckere Basis-Mischung machen kann, diese verwende ich eigentlich so gut wie immer und dazu gibt es an grünen Tagen eben auch mal Früchte. Die Bananen sind eigentlich nicht so optimal, wegen des hohen Zuckergehalts, aber an diesem einen Tag habe ich mir mal die Sünde erlaubt.

Was mir bei anderen total gut gefällt, sind die Breakfast Bowls. Also hab ich mal schnell gegoogelt, was ich da genau rein tun kann/muss und hab es auf meine Bedürfnisse angepasst. Natürlich hab ich da erst mal mein Joghurt, dazu jede Menge Körner und Samen und das ganze hübsch garniert mit Früchten (derzeit sind Himbeeren bei uns hoch im Kurs, weil der Junior die auch mag *g*). Zusätzlich habe ich noch Aroniabeere, Cranberries, Gojibeeren, Chiasamen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Kokosraspeln. Sieht hübsch aus und schmeckt extrem lecker.

Und tadaaaaaaaaa- meine kulinarischen Kreationen 😀 bzw. drei davon. Die Rezepte dazu hab ich aus der Whatsapp Gruppe, Schlank im Schlaf Büchern (da ist die Abendmahlzeit ja immer ohne Carbs), Ayurveda Kochbüchern usw. Ich hab begonnen, da einfach auszudrucken, was für mich lecker klingt und optimiere dann, bzw passe einfach an. Mein Tsatsiki (oben links) habe ich, weil ich keine Salatgurken zu Hause hatte, einfach mit Gewürzgurken gemacht. Ist mal was anderes :).

Man sieht also, ich leide nicht, ich hungere nicht und eigentlich sind die grünen Tage gar nicht so schlimm. Auch die weißen nicht, heute ist einer – 1. Tag der 5. Woche – und ich hatte vorhin Polardorsch im Sesammantel. Sehr lecker, nur leider gibt es kein Bild, weil es nicht so hübsch aussah :D.

Ich halt also noch weiter durch, wäre doch gelacht, wenn ich das nicht schaffe. Ach ja, 13 kg runter in 4 Wochen. Macht mir das mal nach :D.

 

Bis dann und alles Liebe!

Detox Woche 4

Es ist fast geschafft, Woche 4 und damit Phase 1 ist bald vorbei. Am Sonntag in einer Woche ist mein erster Cheatday und ich kann es mittlerweile kaum mehr erwarten.

Woche 4 war mehr als anstrengend. Die Gewissheit, dass der Cheatday nicht mehr weit weg ist UND enormer Stress im Privat- und Berufsleben habe mir diese Woche wirklich alles andere als leicht gemacht. Die Lust auf Süßes, Salziges, einfach Ungesundes war teilweise schon mehr als nur spürbar. Meine Mahlzeiten kamen mir fade vor und es fehlte mir an Abwechslung. Beim Sport fühlte ich mich schlaff und teilweise einfach kraftlos. Mittwoch und Donnerstag waren so mühsam, dass ich kurz davor war, alles hinzuschmeißen.

Ich hatte keine Lust mehr, abends, wenn endlich Ruhe ist, und ich eigentlich Zeit für mich hätte, noch in der Küche zu stehen und essen für den Vortag vorzubereiten. Ich hatte keine Lust mehr, Einladungen, die in letzter Zeit immer häufiger auftraten, abzuschlagen, weil ich ja im Prinzip nichts essen kann, was ich nicht selbst zubereitet habe. Ich tat mir selbst wahnsinnig leid und hatte gleichzeitig Angst, dass ich mich nie mehr wieder “normal” ernähren kann.

Und dann las ich in meinem Konzept diesen Absatz über die folgenden Wochen:

“Milchprodukte sind nun wieder erlaubt und können als alternative Eiweißquelle dienen. Auch Kohlenhydrate wie Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis, usw. können (möglichst reduziert) wieder in die Ernährung eingebunden werden. Nüsse sind jetzt eine sehr gesunde Fettsäure und Kaliumquelle.
Insgesamt sollte aber weiterhin Wert auf viel Gemüse und Eiweiß gelegt werden.”

Hoooooooooooray, das klingt ja mal nicht so schlecht. Gerade noch die Kurve bekommen, schleppe ich mich jetzt also noch weiter bis Dienstag (Montag ist weiß). Und dann ist ja bald der erste Cheatday. Ich schaffe, schaffe, schaffe das.

Meine Erkenntis dieser Woche ist allerdings: für schwache Nerven (im wahrsten Sinne des Wortes) ist das nichts! Und in wirklich stressigen Zeiten ist das alles andere als zu empfehlen. In diesem Sinne, hoffe ich auf ruhige Zeiten.

Und weiter geht’s!

Bis Bald.

Detox Woche 3

Wahnsinn, meine erste Phase ist schon fast vorüber und ich fühle mich sehr, sehr gut. Meine 3. Woche der Stoffwechselaktivierung war stressig, im Job ist einfach aktuell die Hölle los. Und zwischendurch war ich oft mehr als frustriert, hatte Heißhuger. Aber – ich habe durchgehalten. Und ich bin stolz auf mich.

Der Heißhunger, bzw. die Gelüste waren bisher noch nicht stark genug, dass ich nachgeben hätte müssen und so bin ich mittlweile stolze 7 kg leichter (in nicht  mal drei Wochen).

Ich fühle mich (bis auf die Unlust morgens aufzustehen, aber das liegt vermutlich an meiner steigenden Urlaubsreife) sehr, sehr gut. Ich merke, dass mein Körper sich verändert, meine Kleidung sitzt lockerer, ich bin einfach wieder viel motivierter, weiter zu machen, mein Ziel zu erreichen und auf meine Gesundheit zu achten.

War es für mich wichtig, so schnell abzunehmen? – Ja, unbedingt. Ich brauchte den Schubs, ich musste sehen, dass etwas weiter geht. Gerade am Anfang ist man so sehr motiviert, wenn dann aber nur 200 Gramm, 500 Gramm pro Woche schwinden, ist man, wenn man VIEL Gewicht zu verlieren hat, schnell wieder demotiviert. Daher finde ich die Stoffwechselaktivierung so super – durch die erste Woche geht schon mal so viel weg. Man strengt sich an und sieht sofort HAMMER Ergebnisse.

Dann ist es auch einfacher, sich fürs Weitermachen zu motivieren :D. Auch wenn dann nach der ersten (no-Carb)-Phase nicht mehr so schnell Gewicht runter geht, ist für mich die Motivation extrem hoch. Ich denke sowieso, jetzt kommt die Stabilisiation, das Abgenommene halten und dann kann ich wieder eine härtere Phase starten.

Was mich noch sehr glücklich macht ist, dass meine Migräne kaum mehr ein Thema für mich ist. Mir wäre die Abwesenheit des Schmerzes gar nicht so sehr aufgefallen, aber ich arbeite mit mehreren Migränikern zusammen. Und seit einiger Zeit kann ich auf die Frage: “Was macht dein Kopf!” entspannt antworten: “Och, ich merk nix!” Jemand, der es gewöhnt ist, Kopfschmerzen, Schwindel und Aura zu spüren, sobald das Wetter wechselt, der Stress etwas zunimmt, …. kann nachvollziehen, wie schön es ist, die eben genannten Symptome nicht mehr zu spüren!

Ich bin sehr zufrieden – und natürlich motiviert für meine letzte Woche der ersten harten Phase :).

In diesem Sinne – weiter geht’s!